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Meine Lötseite für den Info-Unterricht

Diese Seite habe ich im Info-Unterricht in der 9. Klasse erstellen müssen/dürfen/können/wollen.


Löten

Man kann viele Fehler beim Löten machen. Die meisten machen sich oft erst nach Monaten oder Jahren bemerkbar, zum Beispiel, indem die Lötstellen der Belastung nicht standhalten. Manchmal sieht man diese Fehler von außen nicht.

Eine gute Lötstation ist wichtig!

Zu einer guten Lötstation gehören:

1. Mehrere gute Dauerlötspitzen von ca. 2 bis 5 mm

2. Leicht austauschbare Lötspitzen

3. Ausreichend Leistungsreserve für:

  • schnelles Aufheizen
  • geringen Wärmeverlust
  • schnellen Lötvorgang

4. Eine gute Temperaturregelung gegen starke Erwärmung in Lötpausen

5. Ein temperaturfester Schwamm, immer etwas feucht, zum Entfernen von Lötzinn- und Flussmittelresten

Arbeitsweise des Magnastat-Lötkolbens

In der Spitze des Lötkolbens befindet sich ein ferromagnetischer Stoff, der bei einer bestimmten Temperatur seine ferromagnetische Wirkung verliert. Außerdem ist ein Magnet im Lötkolben integriert. Bei zu hoher Temperatur hat der Magnet keinen Kontakt zur Spitze mehr und diese erhitzt sich nicht mehr weiter.

Löten

Man hält die Drähte, die zu verlöten sind, aneinander oder steckt die zu verlötenden Bauteile in die Platine und biegt die Drahtenden leicht auseinander. Dann hält man Lötkolben und -zinn an die zu verlötende Stelle und wartet kurz.

Entlöten

Zum Entlöten gibt es verschiedene Hilfsmittel, aber einfach sind nicht alle.

  • Handbetätigte Entlötpumpen für grobe Lötstellen - saugen das Lötzinn schlagartig auf, es besteht die Gefahr, die Leiterbahnen der Platine zu zerstören.
  • Motor- oder Druckluftbetriebene Entlötpumpe mit einer speziellen Entlötkolben-Station und -spitze - wirklich gut aber sehr teuer.
  • Entlötlitze - saugt das Lötzinn auf und das vollgesogene Stück wird abgetrennt. Bei Massenanwendung sehr teuer.
  • Lötstelle erhitzen und schnell ausschlagen - bei zu harten Gegenständen besteht Bruchgefahr.
  • Enlötungsaufsatz für den Lötkolben - erwärmen aller Lötstellen gleichzeitig und entfernen des Bauteils. Platine und Bauteil werden oft zu warm.
  • Alle Beinchen abtrennen und dann einzeln Auslöten - nur sinnvoll wenn das Bauteil nicht mehr gebraucht wird, schont jedoch die Platine.

Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen

  • Man muss den Lötkolben immer ausschalten, wenn man mit der Arbeit aufhört oder man den Raum verlässt.
  • Man sollte das unmittelbare Einatmen der Lötdämpfe vermeiden
  • Am besten sollte man eine Schutzbrille nutzen
  • Man sollte den Lötkolben immer mit seinem gewohnten Handlungsarm führen
  • Man braucht einen passenden Ständer für den Lötkolben
  • Wenn man zum Lötkolben greift, sollte man hinschauen, damit man sich nicht verbrennt.

Materialien

Widerstände

Widerstände sind kleine Teile, welche dafür sorgen sollen das nicht zuviel Strom auf einmal in das Gerät fließen kann, damit dieses nicht zerstört wird.

Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, welche durch farbige Ringe dargestellt werden. Die physikalische Einheit für den Widerstand heißt Ohm und wird mit dem griechischen Buchstaben Ω (Omega) bezeichnet.

 Farbe  Ring 1  Ring 2  ggf. Ring 3  Ring 4: Exponent  Ring 5: Toleranz
 Schwarz  0  0  0  1  -
 Braun  1  1  1  10  ±1%
 Rot  2  2  2  100  ±2%
 Orange  3  3  3  1000  -
 Gelb  4  4  4  10000  -
 Grün  5  5  5  100000  ±0,5%
 Blau  6  6  6  1000000  ±0,25%
 Violett  7  7  7  10000000  ±0,1%
 Grau  8  8  8  100000000  ±0,05%
 Weiß  9  9  9  1000000000  -
 Gold  -  -  -  0,1  ±5%
 Silber  -  -  -  0,01  ±10%

zum Beispiel

       

Diese Farbkombination hat einen Widerstand von circa 220 Ω. Die Abweichung kann bis zu 5% betragen.

Platine

Eine Platine ist eine Platte mit Löchern, in welche die Bauteile gesteckt und von der Rückseite angelötet werden. Sie ist mit Leiterbahnen durchzogen, die den Strom zielgerichtet duch die Platine fließen lassen.

Vorder- und Rückseite einer gelöteten Platine

Kondensatoren

Kondensatoren werden genutzt, um elektrische Energie zu speichern. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen.

IC

Auf dem IC steht, was das Gerät machen soll. Damit man ihn auch mal umprogramieren kann, wird er nicht direkt auf die Platine gelötet, sondern in eine Halterung gesteckt, die auf die Platine gelötet wird.

Taster

Der Taster ist ein Knopf, der bestimmte Vorgänge startet oder beendet, die im Gerät einprorgamiert sind. Bei Robotern werden Taster auch genutzt, damit der Roboter merkt, wenn er auf Widerstand stößt.

Diode

Eine Diode ist ein Bauteil, welches Stom nur in eine Richtung durchlässt. In der anderen Richtung wird der Stom abgeblockt. Desshalb muss man beim Löten aufpassen, ob man die Diode richtigherrum einlötet.

LED

Eine LED (Leuchtdiode), wird als Warn- oder Signallampe genuzt. Man kann sie auch zur Beleuchtung, z.B. von Weihnachtsbäumen, nutzen. Auch hier muss man darauf achten, dass die LED richtigherrum einlötet ist.

Quellen: